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Megacity Istanbul
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Shoppingmeile mit Geschichte – Beyoglu
Im Stadtteil Eminönü führt die imposante Galata-Brücke über das
„Goldenes Horn“ nach Beyoglu
(türkisch: Sohn des Herrn). In vergangenen Zeiten auch
Pera bzw. Galata genannt. Dieser Stadtteil wurde im 13. Jahrhundert
als genuesische Handelskolonie gegründet.
Ein weiteres Wahrzeichen Istabuls, der Galata-Turm, steht auf einer
Anhöhe und ist nachts imposant beleuchtet. Aus 61 Metern Höhe, von
der Plattform des Turms, genießt man einen wundervollen Rundblick.
Ein Restaurant ist auf gleicher Höhe.
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Im 17. Jahrhundert soll von hier ein obskurer Bastler mit
Ikarus-Flügeln gestartet, und auf der asiatischen Seite der
Stadt sanft gelandet sein. Münchhausen auf „türkisch“ eben. |
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Der pulsierende uns interessante Fischmarkt von
Karaköy, eines der
ältesten Viertel von Beyoglu, befindet sich neben der Galata-Brücke.
Das besondere Flair des Stadtbildes ist geprägt vom Wechsel zwischen
vorgestern und übermorgen.
Das Museum für zeitgenössische Kunst, liegt in einer runderneuerten
Lagerhalle am Hafenkai und bietet auf rund 8.000 qm
Ausstellungsfläche Exponate verschiedener Epochen.
Wenn man den Namen Güllüglu liest, dann weiß der Insider, das es
hier die altbewährte Süßspeise Baklava gibt, Blätterteig mit Honig,
Nüssen und Pistazien. Der Name ist nicht nur in Karaköy sehr
bekannt. Die erfolgreiche Bäckerei in der Mumhane Caddesi stellt
Baklava seit 1881 auf traditionelle Weise her und bietet nun auch
sogar eine kalorienreduzierte Diät-Version an.
Beliebt bei Künstlern und Literaten ist die Tavernengasse im nahen,
kleinen Viertel
Asmalimescit. Die Jugend geht ins „Sofyali“,
einem griechisch-türkischen Lokal auf fünf Etagen. Die Preise sind
moderat, das Essen beliebt und trendy.
Mit der Tünel-Bahn fährt man von Karaköy in den ca. 200 Meter höher
liegenden Ortsteil Beyoglu. Diese Bahn wurde bereits 1875 in Betrieb
genommene. Es ist eine angenehme Alternative zum Aufstieg per pedes.
Der“Nardis Jazz Club“, nahe dem Galata-Turm, ist ein Meister im
Zusammenführen von Gegensätzen: Hier hört man Fusion- und Ethnojazz,
und auch das Essen ist ein Genuss. Auch nach der Eroberung der Stadt
durch die Osmanen im 15. Jh. blieb Beyoglu ein westlich geprägtes
Wohnviertel mit lebhaftem Nachtleben.
Auch die aus Konya stammenden tanzenden Derwische ließen sich 1492
in Beyoglu nieder. In ihrem Mevlevi-Kloster (Divan Edebiati Müzesi)
erinnert heute ein Museum an deren Geschichte und Religion. Alle 14
Tage sonntags kann man Aufführungen der Tänzer bewundern. Ihr
tranceartiger Tanz mit sehr vielen Drehbewegungen ist Ausdruck ihres
Glaubens: Sie halten eine Hand nach oben, um das göttliche Licht zu
empfangen, die andere nach unten, um es an die Erde weiter zu
leiten.
Die Istiklal Caddesi ist Beyoglus Hauptschlagader, die
Einkaufsstraße einer Weltstadt. Links und rechts findet man neben
kleinen Imbissen und Restaurants, Clubs aller Art, Avantgardekinos.
In dieser Straße schläft die Stadt nie. Jahrhunderte alte Bauten
prägen in Beyoglu das Stadtbild. Auch die historische Trambahn ist
wieder in Betrieb. Nach Sonnenuntergang verwandelt sich dieser
Stadtteil in ein bunt beleuchtetes Zentrum des Nachtlebens.
Nördlich von Beyoglu kommt man in den Stadtteil
Besiktas, wo man
noch viele Paläste aus osmanischen Zeiten besichtigen kann. Der
bekannteste davon ist der Dolmabahce Palast, in dem u.a. auch der
Staatsgründer Kemal Mustafa Atatürk seine letzten Jahre verbracht
hatte. Als grüne Lunge des Stadtteils dient der große Yildiz-Park.
Seine Weiher, Pavillons, Picknickplätzen und schöner Aussicht auf
den Bosporus sind einmalig schön. Sultan Selim III. liebte den Park
so sehr, dass er seiner Mutter hier in diesem Park das Schloss „Yildiz“
bauen ließ. weiter
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