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Megacity Istanbul


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Fener und Balat – die Viertel der Juden
Auf der Südseite des Goldenen Horns, westlich von Eminönü, befinden sich die charmanten Wohngegenden Fener und Balat, wo sich kaum Touristen verlaufen. Im Gegensatz zu den lebhaften Straßen von Eminönü und Beyoglu sind hier noch idyllische, ruhige Plätze mit unzähligen, kleinen Lädchen. Kindern, die unbeschwert auf der Straße spielen, anzutreffen. Sie zeigen ein anderes Gesicht der Weltstadt. mit Durch EU-Gelder geförderte Sanierungsarbeiten versuchen, das von der UNESCO geschützte Weltkulturerbe dieser historischen Bezirke zu erhalten.

Im geschäftigen Balat wohnen viele Menschen, deren jüdische Vorfahren Ende des 15. Jahrhunderts aus dem christlichen Spanien vertrieben wurden. Neben griechischen Kapellen findet man hier auch einige Synagogen. Die schönste und älteste Synagoge der Stadt ist die Ahrida Synagogu aus dem 15. Jahrhundert.

Die beeindruckenden Holzmalereien der Kuppel aus dem 17. Jahrhundert, sowie die Teva, eine Gebetskanzel, die einem Schiffsbug nachempfunden ist und an die Arche Noah erinnern soll sind ebenfalls sehr interessant.

 

Eine der weltweit ungewöhnlichsten Kirchen befindet sich auch hier – die griechisch-orthodoxe Bulgar Kilisesi. Ganz aus Schmiedeeisen, deren Teile in Wien gegossen  und dann über die Donau und das Schwarze Meer 1893 nach Konstantinopel verschifft wurden.

Ein Muss für jeden Besucher Istanbuls – eine Fahrt auf dem Bosporus
In kaum einer anderen Weltstadt treffen Vergangenheit und Gegenwart so „hart“ aufeinander, wie am Bosporus. Beginnend bei Eminönü mit all seinen Wahrzeichen fährt das Schiff nach Norden, vorbei an Beyoglu und den ehemaligen Bosporus-Dörfern Ortaköy, Arnavutköy und Bebek. Ihr beschauliches Flair steht in Kontrast zu den nahen Glamour-Vierteln Levent, Etiler und Ulus.

Touristen shoppen in den Basalt gepflasterten Gassen von Ortaköy, flanieren durch das malerische Arnavutköy, oder gehen auf Promi-Schau in Bebek. Die dortige „Bebek Bar“ - direkt am Wasser - wurde schon mehrmals zur besten Bar der Stadt gewählt. Ein idealer Ort, um in entspannter Atmosphäre den Sonnenuntergang über dem Bosporus zu genießen. Die „Festung Europa“, ist das nächste Ziel. Ein Bollwerk von Mehmet dem Eroberer aus dem 16. Jahrhundert, an dessen gewaltigen Mauern sich ein Cafe an das nächste aneinanderreihen.

Weiter nördlich kommt man an Emirgan vorbei, wo man wunderschöne Natur und gepflegte Parks bestaunen kann. Mit eine Breite von 3,3 Kilometern ist die Bucht von Cayirbasi  die breiteste Stelle des Bosporus. Eben noch an modernen Villen vorbeigefahren, wechselt das Stadtbild diesmal in eine nahezu dörfliche Bescheidenheit. weiter »

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