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Megacity Istanbul
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Tradition seit Jahrhunderten – das türkisches Hamam
Der ideale Ort, um vom täglichen Trubel der Weltstadt Istanbul
abzuschalten, ist ein Hamam. Bis ins Mittelalter reicht die
Tradition dieser türkischen Badehäuser zurück.
In Istanbul gibt es über 100 Hamams. Viele davon stammen aus jener
Zeit, wie zum Beispiel das Cedik Pasa Hamami (Hamam Cad. 67) aus dem
Jahre 1475. Das 1734 erbaute Kadirga Hamami (Piyerloti Cad. 82) ist
eines der authentischsten Bäder und vielen Touristen noch unbekannt.
Die Gebäude sind meist von außen schlicht, doch innen mit
prunkvollem Marmor ausgestattet. Ein normaler Hamam-Besuch, mit
Massagen und abrubbeln dauert ca. zwei Stunden. Danach ist man
wunderbar entspannt und fit für die Hektik des quirligen
Stadtlebens.
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Wem das noch nicht genug ist und wer noch ein wenig mehr
Wellness braucht, findet das im nur 24 Seemeilen über das
Marmarameer entfernte Yalova. Mit der Fähre in einer guten
halben Stunde zu erreichen. |
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Bekannt ist der Ort für seine Thermalquellen, die schon in der
Antike benutzt wurden. Sogar Kaiser Konstantin soll sie aufgesucht
haben. Die Thermalbäder in Yalova sind sehr gut ausgebaut und zählen
heute zu den besten Kleinasiens.
Nach Kilyos zieht es im Sommer die Istanbuler zu Tausenden. Ein
Badeort am Schwarzen Meer, nördlich der Belgrad-Wälder. Das
Strandleben von Solar Beach ist bei Tag und Nacht eine einzige
Party. Rund um die Uhr mit Animationsprogramm und Musik. Ruhiger
geht es am Strand von Dalia zu, beim Nachbarort von Kilyos,
Demirciköy. Sile ist das Gegenstück auf der asiatischen Seite
Istanbuls. Es ist ein Ort mit feinen Sandstränden und schönen
Felsformationen. Die Anfahrt von Istanbul ist zwar etwas länger und
dauert rund 90 Minuten. Man findet dafür aber preiswertere Pensionen
und Restaurants.
Istanbul – Das Mekka der Feinschmecker
Durch die Küchen der Welt kann man sich in Istanbul schlemmen.
Russische, italienische, französische, mexikanische und asiatische
Restaurants sind zahlreich und leicht zu finden. Nicht zu vergessen
die alte osmanische Küche. Eine der besten und gesündesten der Welt
– sie nutzt viel Gemüse in schmackhaften Kombinationen.
In lukullischer Hinsicht ist man hier Meister des Zusammenbringens
von Unterschieden. Was der Nardis Jazz Club in Beyoglu für die Musik
gilt, wird im Nobelrestaurant Changa im Viertel Beyazit (Siraselviler
Caddesi 87/1) für Gaumenfreuden prakiziert. Ein Vorreiter des „Fusion“-Trends.
Die Gerichte des Restaurants sind exotisch-asiatisch-mediterran.
Durch ein Glasfenster zur Küche sieht man genau, was dort passiert.
Wer Fisch mag, wird Istanbul lieben. Lecker sind die frischen
Fischbrötchen mit gegrillten Makrelenfilets direkt am Hafen von
Eminönü. Wer will, kann auch Meeresfrüchte aller Art probieren.
Zahlreich vorhanden am Ende des Schwarzen Meeres des Bosporus in Kavaklar
findet man die geschmackvollsten Muscheln und Austern. Unzählige
Lokale bieten Fisch Meeresfrüchte in allen Preisklassen.
Je
nach Jahreszeit gibt es verschiedene Fischspezialitäten. Im Winter
muss man einmal Hamsi probiert haben. Kleine Sardinen aus dem
Schwarzen Meer.
In Fischrestaurants sollten Sie immer vor der Bestellung den Preis
ausgehandelt haben, damit es am Ende keine bösen Überraschungen
gibt.
Fotoquelle Hamam: Ministerium für
Kultur und Tourismus
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