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 Die großen Städte der Türkei


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Izmir - die Schöne an der Ägäis
Ein großer Handels- und Wirtschaftsknotenpunkt der Türkei ist Izmir. Die drittgrößte Stadt des Landes mit dem drittgrößten Hafen ist İzmir ein wichtiger Umschlagplatz für den Handel aus und mit der ganzen Welt. In İzmir leben ca. 2.8 Einwohner.

Internationales Izmir
Nicht nur Tourismus und Handel haben İzmir zu einem Besuchermagneten gemacht. Auch die Internationalen Festspiele im Juni/Juli und die Internationale Messe im August/September geben Anlass, die Stadt zu besuchen.

 

İzmir ist eine der ältesten Städte der Welt: Seit dem 3. Jahrtausend leben hier Menschen und haben ihre Spuren hinterlassen. Im 9. Jahrhundert wurde Homer in Izmir geboren, dessen Sagen die Menschen oft schon seit der Schulzeit für die Antike begeistern.

Moscheen
 
Seit dem 16. Jhd. ist die Hisar Moschee ein Ort des Gebetes. Vor allem die Kanzel der größten und bedeutendsten Moschee der Stadt zeugt vom Geschick und vom Können der Handwerker jener Zeit.  

Ein Beispiel für die klassische osmanische Bauweise ist die Yalı Moschee von 1854. Vor allem die Tür- und Fensterrahmen, mit türkisfarbenen Kacheln geschmückt, ziehen die Aufmerksamkeit der Besucher immer wieder auf sich. 

Museen
Wie lebten in alten Zeiten Menschen wie du und ich? Diese Frage beantwortet das ethnologische Museum mit volkskundlichen Exponaten sowie Bergama und Gördes-Teppichen.

Die Exponate im archäologischen Museum stammen zum größten Teil aus der Antike. Vor allem Götterstatuen, deren ursprünglicher Platz auf der Agora (dem Marktplatz) war, zeigen das beeindruckende Niveau der Bildhauer der damaligen Zeit.

Historische Stätten
Sultan Abdulhamid machte İzmir ein ganz besonderes Geschenk – den 1901 im spätosmanischen Stil erbauten Uhrturm Saat Kulesi, heute das Wahrzeichen der Stadt.

St. Polycarp ist die älteste Kirche in İzmir. Sie stammt aus dem Jahr 1620, wurde aber auf den Fundamenten einer noch älteren Kirche erbaut. 

Die Agora im Bezirk Namazgah geht ursprünglich auf Alexander den Großen zurück. Im Jahr 178 gab Marc Aurel dem Platz seine heutige Gestalt, nachdem er von einem Erdbeben zerstört worden war. Ein weiteres Relikt der Antike sind der Athene-Tempel und die Mauern einer ionischen Stadt, die hier zwischen dem 9. und 7. Jhd. v. Chr. ihre Blütezeit erlebt hat. 

Ein großartiges Beispiel für die osmanische Architektur ist die Herberge Kızlarağası Hanı aus dem 18 Jhd., die originalgetreu restauriert wurde.

Mit einem ganz besonderen Highlight kann auch das Stadtviertel Asansör aufwarten: Ein 51m hoher Aufzug aus dem 19. Jhd., der dem Viertel seinen Namen gab. Er wurde wieder in Betrieb gesetzt und verbindet heute zwei Straßen miteinander, die in unterschiedlicher Höhe liegen. 

Wer es beim Sightseeing lieber ruhig mag, für den bietet sich das Altstadtquartier Alsancak (Punta) mit seinen restaurierten Häusern als Ziel an. Es wurde für den Durchgangsverkehr gesperrt und konnte so sein ganz besonderes Flair bewahren.

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