Überreste
findet man heute noch auf dem Plateau des Vulkangipfels.
Auch die Überreste des für Athene geweihten Tempels sowie
ein Theaterhalbrund sind dort zu sehen.
Alexander der Große zog mit seinen Heeren weiter in Richtung
Pergamon. Hier ist auch die Heimat des Pergamentpapiers, was hier
erfunden wurde. Ein deutscher Ingenieur namens Carl Hufmann
entdeckte im Jahre 1864 die Reliefplatten und Skulpturen des
Zeusaltars, der im Berliner Pergamon-Museum rekonstruiert steht.
Heute arbeiten im antiken Pergamon nahe Bergama noch deutsche
Archäologen. Zu sehen sind u. a. das Altarfundament und ein Theater.
Das frühere Smyrna ist heute die quirlige Metropole Izmir. Hierher
zog es Alexander den Großen. Hier wurde auch der Dichter Homer im 8.
Jh. v.Chr. geboren. Der Burgberg Kadifekale bietet einen herrlichen
Blick über die Stadt, die von vielen Minaretten verziert ist.
Ephesus liegt ca. 60 Kilometer davon entfernt. Hier ließ der reiche,
lydische König Krösus einen Tempel erbauen – dieser war eines der
sieben Weltwunder. Heute steht nur noch eine Säule davon. In der
antiken und priukvollen Marmorstadt Ephesus reiht sich Tempel an
Tempel, Brunnen an Therme. Alexander der Große ritt weiter nach
Süden in Richtung Priene. Auch hier ist aus der Antike das Rathaus
und der Athena-Tempel in einem sehr guten Zustand zu besichtigen.
Im
heutigen Bodrum, in der Antike als Halikarnassos bekannt, brach
Alexander den Widerstand griechischer Söldner. Dort stand einst das
Grabmal des Herrschers Mausolos, ebenfalls eines der sieben
Weltwunder. Im 15. Jh. demontierten es die Johanniter und erbauten
mit den riesigen Quadern ihre imposante Festung auf der
vorgelagerten Halbinsel.
Alexander den Großen zog es nun nach Süden, an die Mittelmeerküste.
Das antike Lykien beginnt in Fethiye und dehnte sich aus bis nach Attaleia, dem heutigen Antalya. Noch heute zeugen zahlreiche
Felsgräber und Sarkophage, auf die man überall trifft, von der
Kultur des Lykischen Volkes. Der heilige Nikolaus wurde im 4. Jh. in
Lykien geboren, in Patara, unweit der Stadt Myra.
Seine Reise ging weiter gen Osten. Eines der besterhaltenen Bauwerke
seiner Zeit ist das Amphitheater von Aspendos. Noch heute finden
dort Opern-Aufführungen und Konzerte statt. In Alanya bietet der
Burgberg einen großartigen Ausblick über die Bucht. Bei guter Sicht
kann man die Konturen von der Insel Zypern erkennen.
Noch weiter östlich gründete Alexander der Große die Stadt, die er
nach sich benannte: Alexandretta, das heutige İskenderun.
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